Ein wichtiges Element, für die Zuchtzulassung des Deutschen Schäferhundes sind die sogenannten Zuchtschauen.

 

Die Zuchtschauen sind unterteilt in stockhaarige Hunde und Langstockhaar mit Unterwolle, sowie in Altersklassen (Jugendklasse 12-18 Monate; Junghundklasse 18-24 Monate; Gebrauchshundeklasse über 2 Jahre) und nach Geschlecht.

 

Bei einer Zuchtschau wird ein "Ring" aufgebaut, meist in rechteckiger Form (50 x 25 Meter). Um diesen "Ring" bewegen sich die Hunde im Schritt und im Trab an strammer Leine vor dem Hundeführer. Es gibt extra hierfür vorgesehene  "Schauleinen" und "Schauhalsbänder". Die Hunde werden währenddessen von  geschulten Zuchtrichtern begutachtet und beurteilt.

 

Ein weiterer Teil ist die Standmusterung, bei dieser der Hund ohne wesentliche Hilfen im natürlichen Stand bemustert wird.

 

Schön sein allein reicht bei einer Zuchtschau nicht aus, hier wird auch die Anatomie, die Lauffreude, die Kondition sowie das Temperament des Hundes bewertet. Das Aussehen und das Wesen müssen im Hinblick auf den Rassestandard stimmen.

 

Die Identität der Hunde wird mittels Chipkontrolle überprüft. Die Hunde werden gewogen, gemessen,  die Zähne werden kontrolliert, sowie bei den Rüden die Hoden.

 

Da es hierbei um die optimale Präsentation des Hundes geht, will all dies  im Vorfeld durch das sogenannte "Ringtraining" geübt werden.